Hier finden Sie mich:

Produkttesterin24

Simone Trodler
Wilhelmshoeh 1
23823 Seedorf

Rufen Sie gern an:

04555-7144280

 

oder nutzen Sie das Kontaktformular.

 

            Worx Landroid WG790E.1 Mähroboter

 

 

Ich freute mich wirklich sehr, als ich die Möglichkeit bekam, über den Anbieter„Selbst-Scouts“ den „Worx Landroid WG790E.1 Mähroboter“ testen zu dürfen.

Bisher quälte ich mich, die ca. 600qm Rasenfläche mit einem Elektrorasenmäher zu pflegen. Besonders im Hochsommer fiel es mir schwer, in großer Hitze 3 Stunden zu mähen.

 

Das Gerät wurde mir zunächst für 4 Wochen kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Nach dem Test kann ich mich entscheiden, ob ich den Mähroboter für 200 Euro käuflich erwerben möchte.

Am Ende meines Berichtes werde ich meine Entscheidung bekannt geben.

 

 

Allgemeine Infos zum Worx Landroid WG790E.1:

Den Worx Landroid Mähroboter  gibt es in verschiedenen Größen, ich bekam das „M“-Modell zum Testen. Dieses Modell kann selbständig bis zu 800 qm Rasenfläche mähen.

  • Modellbezeichnung: Landroid WG790E.1

  • Abmessungen: 55 x 38.5x 26 cm

  • Gewicht: 10,2 kg

  • Schnittsystem: 3 Klingensystem

  • Schnitthöhe: 20-60 mm verstellbar

  • Akku: wartungsfreier 28 V / 2.0 Ah Li-Ion

  • vollautomatisches Ladesystem

  • Laufzeit: 1 Stunde

  • Ladezeit: 1,5 Stunden

  • Diebstahlschutz über Alarm & PIN

  • Neigungs- & Anhebesensor

  • max. Steigung: 20°

  • Geräuschpegel: 63 dB

  • max. Rasenfläche: 800 qm

  • integrierter Regensensor

  • Plug & Play für einfachen Start

  • Multi-Zonen-Programmierung

 

 

Erster Eindruck:

 

Der Mähroboter kam in einem großen Karton, gut und sicher verpackt, bei mir an.

Sofort fiel mir das moderne Design des Mähroboters positiv auf. Die Form und Farbe (orange/schwarz) sieht sehr stylisch aus, zudem ist der Märoboter kompakt und dennoch nicht zu schwer und nicht zu groß. Auch das Gewicht des Gerätes überraschte mich, denn ich kann das Gerät aufrund eines Griffes bequem (mit einer Hand) von A nach B tragen.
 

 

Lieferumfang:

  • 1 x Worx Landroid

  • 1 x Akku

  • 1 x Ladestation

  • 1 x Netzteil

  • 1 x Verlängerung 15m

  • 1 x Begrenzungskabel (150 m)

  • 180 x Heringe

  • 2 x Begrenzungskabel-Abstandslehre

  • 9 x Messer

  • 4 x Nägel für Verankerung der Ladestation

  • 9 x Schrauben

  • 1 x Innensechskantschlüssel

  • 1x Bedienungsanleitung (Installation-Guide)

 

 

Bevor ich mich mit dem Verlegen des Begrenzungskabels beschäftigte, schaute ich mir ein Video auf der Seite von „Worx.de“ an, dieses Video war für die Installation sehr hilfreich.

Wichtig war zu Beginn, die richtige Stelle für die Ladestation zu finden. Diese muss flach im Boden in der Nähe einer Steckdose mit den mitgelieferten Nägeln im Boden fixiert werden. Die Ladestation ist bei mir nicht direkt überdacht, deshalb decke ich sie (bei Regen) mit einer großen Folie ab.

 

 

 

 

Die Verlegung des Begrenzungskabels gestaltete sich gar nicht so schwierig, wie zuvor von mir befürchtet. Ich legte das Kabel immer dicht auf den Boden und fixierte alle 80 cm (laut Vorgabe) das Kabel mit einem Begrenzungshaken, die sich mit einem Hammer leicht in den Boden schlagen ließen. Der Abstand zur Rasenkante wurde mit 35 cm, empfohlen, doch ich legte das Kabel dicht an die Kante (ca. 15cm Abstand), damit der Mähroboter auch die Kanten gut schneiden kann.

Da meine Rasenfläche ca. 600qm groß ist, reichten die 180 Heringe nicht aus, so dass ich nur die Hälfte meines Grundstückes mit dem Draht verlegen konnte. Ich werde mir über das Internet nun noch ein paar Begrenzungshaken dazu kaufen, dann kann ich den Draht um das gesamte Grundstück verlegen.

 

 

Nachdem man das Kabel verlegt hat, verbindet man die beiden Enden mit der Ladestation. Leider ist nicht ausreichend gekennzeichnet, welches Ende in welche Buchse muss. Denn als ich die Ladestation mit den Stromkabel verbunden hatte, blinkte eine rote LED statt einer grünen LED auf. Die Ursache dafür war aber schnell gefunden.

Ich tauschte einfach die Kabel um und schon blinkte die LED grün. Nun war alles soweit vorbereitet, um den Worx Landroid in Betrieb nehmen zu können.


 

 

 

 

Die Programmierung:

 

Zunächst einmal beschäftigte ich mich mit der Programmierung des Mähroboters. Dies empfand ich zunächst nicht ganz so einfach, doch ich wusste, wenn ich das Gerät einmal für meine Zwecke eingerichtet habe, brauche ich diesbezüglich erst einmal eine längere Zeit nichts mehr tun.

Für die Programmierung des Geätes klappt man den Deckel der Bedienkonsole hoch und kann dann über die Tatstatur die folgenden Einstellungen vornehmen:

  • PIN-Änderung

  • Sprache

  • Datum & Uhrzeit

  • Größe der Rasenfläche

  • Verzögerung der Startzeit nach Regenende (0 – 180 Minuten)

  • Mähzeit

  • Programmierung verschiedener Mähabschnitte bzw. Arbeitsbereich

 

Gerade die letzte Einstellungsmöglichkeit ist äußerst praktisch.

Denn so mäht der Landroid auch Arbeitsbereiche ausreichend, die am weitesten von der Ladestation entfernt sind. Man kann also programmieren, dass er an einem bestimmten Wochentag ausschließlich diesen Bereich mähen soll.


 

Meine Erfahrungen mit dem Mähroboter:

 

Zunächst stellte ich die Schnitthöhe auf 60mm ein, da ich mir nicht sicher war, ob das Gerät auch wirklich über das Kabel hinweg fahren wird, ohne diese zu zerstören. Ich stellte schnell fest, dass ich die Schnitthöhe verringern kann, nun mähe ich mit 25 mm und es werden trotzdem keine Begrenzungskabel zerschnitten. Dies gefiel mir schon mal sehr gut.


 

Da meine Rasenfläche eine Anhöhe und zahlreiche verwinkelte Ecke (z.B. Baumscheiben, engere Fluchten etc.)hat, war ich gespannt, wie der Landroid diese schwierigen Stelle meistern wird.

Ich kann sagen, ich bin hellauf begeistert: Der kleine Mäher schafft die Steigungen problemlos und wühlt sich tapfer durch Rundungen und das Erdreich. Da die beiden Hinterräder ein gutes Profil haben (wie ein kleiner Traktor), kann das Gerät auch mal durch Erde fahren, ohne sich gleich fest zu fahren. Sobald der Mähroboter auf ein Hindernis stößt (z.B eine Wand, die höher als 5 cm ist, legt der Roboter einfach den Rückwärtsgang ein und sucht sich einen anderen Weg.

Mein „Worxi“ (so taufte ich ihn liebevoll) mäht immer nach Zufallssprinzip. Er fährt immer einen anderen Weg und es gelingt ihm auf diese Weise, wirklich die gesamte Rasenfläche zuverlässig zu mähen.

 

 

 

 

Ebenfalls positiv überrascht war ich von der Dauer einer Mäheinheit. Worxi mäht ca. 2 Stunden, bevor er die Ladestation ortet und (entgegen gesetzt des Uhrzeigers) am Kabel entlang selbstständig in die Ladestation zurück fährt. Solange der Roboter aufgeladen wird, leuchtet eine rote Lampe und im Bedienfeld kann ich schauen, wie viel Prozent aufgeladen sind. Es dauert ca. 30-45 Minuten, dann ist Worxi wieder voll aufgeladen und fährt allein aus der Ladestation heraus. Dies begeistert mich jedes Mal aufs Neue.


 

Ein weiter wichtiger Pluspunkt stellt die geringe Lautstärke des Mähroboters dar. Worxi arbeitet derart leise und geräuscharm, dass ich das Gerät theoretisch auch am Wochenende/Feiertagen fahren lassen könnte. Das leise Summen ist kaum hörbar und da mein Grundstück an 5 Nachbarhäuser grenzt, freuen sich nun auch meine Nachbarn, dass die 3 Stunden Rasenmählärm, die sie vorher geduldig ertragen mussten, weg gefallen sind.

 

FAZIT :

Ich muss gestehen, dass ich vor dem Test eher skeptisch waren, inwieweit der Worx Landroid WG790E.1 Mähroboter eine gute und nützliche Sache für den Garten ist. Für mich war es nicht vorstellbar, wie ein Gerät per Zufall so gründlich den Rasen mähen kann.

Nun bin ich völlig begeistert: Der Rasen sah noch nie so gepflegt und grün aus. Er kommt einem „englischen Zierrasen“ sehr ähnlich und mich freue mich jeden Tag, wenn ich mein schönes Grundstück an schaue.

 

 

Auch die Nachbarn zeigen Begeisterung daran, wie zuverlässig Worxi arbeitet. Viele denken bereits darüber nach, sich selbst einen Worx Landroid an zu schaffen und fragen mich sehr oft nach meinen Erfahrungen.


 

Ich werde den Mähroboter nun für 200 Euro kaufen und mich jeden Tag über das neue „Familienmitglied“ freuen.

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Produkttesterin24 Simone Trodler